|
“20 Jahre und kein bisschen leiser“ oder "Jubel-Trubel-Heiterkeit-Show" waren die typischen Leitsätze beim Überschreiten des privaten halben Jahrhunderts seines Daseins. Wenn der Mann mit dem Körperbau eines Wandschranks auftritt, gibt es gut abgehangene Klassiker wieder zu entdecken, fein sortiert und mit belegter Stimme der Welt entgegengeschleudert. Wie kein anderer in diesem Land beherrscht er seit den Anfängen des Autropop die hohe Kunst der Verwandlung, um seinem Hauptfach, der Musik, immer treu zu bleiben. Dem Lauf der Zeit entsprechend umhüllt er sie in jedem seiner zahlreichen Programme mit neuer Farbpracht. So erscheint sie mal in der vielschichtigen Farbskala des gesungenen Wortes mit 4xang, oder eingebettet in Wortkonglomerate seiner Schriften im Programm BuchtabenBlues. Dazwischen entschwindet er ins Fach des Schauspiels, um mit Neuem, Spannendem für die nächste Reise zurückzukehren. Manchmal darf die Musik auch ganz einfach das bleiben, was sie am Anfang der Kariere war: Rockmusik. Wie in alten Tagen, mit all den Hits:
Lauf Hase Lauf,
Heidelbeeren,
Mary Oh Mary, Ziwui Ziwui,
Alles Leiwand,
Orange,
Ikarus, usw...
und Raritäten, wie:
Der Rock'n Roll kommt aus dem Radio,
Mona Lisa,
Adler Blues,
Rockvieh Rudi...
Fein sortiert und neu zersungen. Mit aller Energie, die dieser grosse, breite Brustkasten hergibt.
Also hingehen und ganz locker abtanzen, in Jubel und Trubel ausbrechen ob dieser Heiterkeit.
Pardon:Heiserkeit!
|